Mit der Lufthansa über den Wolken telefonieren und surfen

Mit der Lufthansa über den Wolken telefonieren und surfen

Man ist zwar auf der Reise im Zug, Bus, Auto oder U-Bahn daran gewöhnt zu telefonieren, texten oder surfen. Nicht dagegen im Flugzeug. In der Luft kann man sehr selten Laptop und Smartphone zur Kommunikation benutzen. Was das Internet angeht, liegt die Lufthansa unter den europäischen Fluggesellschaften vorn. Denn seit Dezember 2010 bietet sie auf einigen Langstrecken nach Nordamerika den Breitbanddienst FlyNet.

Zwar sind lediglich 34 Maschinen mit der nötigen Technik ausgestattet. Doch der Internetzugang ist hier mit einer Geschwindigkeit von 50 Mbit pro Sekunde möglich. Die Nutzung vom Handy zum ausschließlichen Versenden von SMS soll Anfang nächsten Jahres in den mit FlyNet ausgerüstetetn Flugzeugmaschinen möglich gemacht werden. Wann Internetzugang auch auf Flügen nach Asien verfügbar sein wird, ist noch unbekannt.

Die arabischen Fluggesellschaften haben in Sachen Kommunikation über den Wolken die deutschen Airlines schon hinter sich gelassen. Oman Air war die erste Fluglinie, die 2010 gleichzeitig die Nutzung von Handy und Internet auf ihren Langstreckenjets anbot. Mit den Emiraten kann man sogar seit 2008 am Bord mit dem Handy telefonieren, zurzeit auf 85 Strecken um die Welt. Internet gibt es dagegen nicht. Das wird sich aber sicher bald ändern.

Ob sich so ein Angebot in der Luft aber überhaupt lohnt? Zwar dürfte das Interesse insbesondere unter den Geschäftsreisenden groß sein. Allerdings sind die anfallenden Kosten relativ hoch, so dass manch einer Fluggast davor zurückschrecken könnte. So muss ein Lufthansa-Passagier für den HotSpot Pass Sky für eine Stunde Surfen 10,95 Euro bezahlen, für 24 Stunden sind es dagegen (lediglich) 19,95 Euro. Eine Abrechnung ist alternativ auch über die Deutsche Telekom oder den jeweiligen Roaming-Partner möglich.

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