Geysire auf Island – ein traumhafter Anblick
Mit Island verbindet man sicher als erstes eine raue Landschaft, meist sehr ursprünglich, einen kurzen Sommer – und Geysire. Das stimmt so sicher auch, manche Straßen im Inneren des Landes sind nur für kurze Zeit überhaupt befahrbar. Ohnehin bietet sich bei einer Rundreise durch dieses traumhaft schöne Land ein geländegängiges Fahrzeug an. Natürlich kann niemand aus Island zurückreisen, ohne die Geysire gesehen zu haben. Der isländische „Stori Geysir“ – der Große Geysir – war Namensgeber für alle Geysire auf der Welt. Als Geysir bezeichnet man eine unterirdische, heiße Wasserquelle, die in unterschiedlichen oder auch regelmäßigen Abständen eine Wasserfontäne ausstößt. Diese Eruption erreicht je unterschiedliche Höhen.
Der Große Geysir wurde im 13.Jahrhundert erstmals beschrieben und gilt als ältester bekannter Geysir, der im Südwesten der Insel liegt. Damals erreichten seine Eruptionen über 60 Meter, jedoch erfolgten seit 1915 keine Eruptionen mehr, bis auf eine Zeit in den Dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts. Seit einem Erdbeben im Jahr 2000 ist er nun wieder aktiv, wenn er auch nur noch 10 Meter Höhe erreicht. Touristen, die sich für die Reiseroute „Golden Circle“ entscheiden, lernen auf dieser Route die wichtigsten und eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten Islands kennen. Es gibt jedoch noch weitere Geysire, die einen Besuch lohnen. Der Strokkur, zu Deutsch Butterfass, ist sehr aktiv, daher für Touristen unbedingt sehenswert. Regelmäßig alle 10 Minuten kommt es hier zu einer attraktiven Eruption. Ein solches Naturschauspiel darf man sich natürlich nicht entgehen lassen, wenn man in Island ist. Eines ist sicher: Den grandiosen Anblick wird man wohl nicht vergessen.

Keine Kommentare bisher. Kommentiere jetzt und sei der Erste.